Ange Dee

Du bist erst 17 Jahre alt. Hattest Du keine Mühe, trotz deinem jungen Alter den Einstieg in die Szene zu schaffen?
Nein, eigentlich hatte ich überhaupt keine Mühe um in die Szene einzusteigen. Da ich schon vor dem Djane Quest Arnold Meyer und Franky Fonell kennen gelernt hatte.
Wie lange war das her?
Das war knapp vor einem Jahr an ein einer Tranceparty.
Welche Personen in dieser Szene haben Dir am meisten gebracht?
Zur Zeit unterstützt mich Pascal Hugentobler (Generation-X) sowie Luca Tognola (DJBEAT) am meisten. Nicht vergessen möchte ich natürlich Arnold Meyer und Franky Fonell die mich vor dem Contest schon enorm unterstützt haben.
Du bist in Kolumbien geboren und wohnst zur Zeit im Tessin. Deine Bookings sind aber grösstenteils in der Deutschschweiz. Wie machst Du das?
Zur Zeit muss ich leider jedes Wochenende mit dem Zug in die Deutschschweiz fahren, da meinem Chauffeur Sergio der Fahrausweis einen Monat entzogen worden ist.
Beim Swizz Djane Quest im OXA hast Du neben Sachpreisen auch noch vieles mehr gewonnen, was waren das für Verträge?
Ich habe einen Plattenvertrag von DJBEAT gewonnen sowie auch das Motion-Booking. Viel wichtiger für mich war, dass mich jetzt viele wichtige Leute aus der Szene kennen bei denen ich vielleicht später auch mal auflegen kann.
Was war ausschlaggebend für den Sieg beim Djane Quest?
Da ich schon an mehreren Parties gespielt habe, war ich vermutlich nicht so nervös wie meine Konkurrentinnen. Ich spielte Im OXA nur die Tracks die mir auch wirklich gefielen und anscheinend kam deshalb mein Set so gut beim Publikum und bei der Jury an.
Wer hat Dich auf Deinen jetztigen DJ-Namen gebracht?
Früher hiess ich "White Angel", doch Arnold Meyer und Franky Fonell dachten, dass dieser Namen nicht gut ankommen würde. Sie gaben mir damals den Namen Angy Dee. Ich glaubte an ihre Erfahrungen und nahm sofort den neuen Namen.
Du hast erst vor einem Jahr begonnen aufzulegen. Wo hattest Du Dein erstes Booking?
Mein erstes grosses Booking war an der Espocentro im Tessin. An diesem Rave legten Randy, Rob Gee, Tatana, Mind-X und viele mehr auf.
Was machst Du unter der Woche?
Ich mache eine KV-Lehre in Chiasso und besuche nebenbei noch die Berufsschule. Die Freizeit verbringe im Übungsraum, gehe Platten kaufen oder gehe mit Kollegen aus.
Hast Du Vorbilder?
Ja, meine Vorbilder sind Westbam, Mauro Picotto, Mind-X und Tatana.
Welches sind Deine nächsten Projekte?
Pascal Hugentobler und Luca Tognola geben mir die Möglichkeit die Goliath 7 CD zu mixen. Dieses Projekt ist für mich natürlich eine grosse Ehre. Irgendwann werde ich vielleicht auch noch einen eigenen Track produzieren.
Wie reagierten Deine Eltern darauf, dass Du nun jedes Wochenende an Parties in der ganzen Schweiz bist?
Meine Mutter ist sehr stolz auf mich, dass ich die Möglichkeit habe an vielen Parties aufzulegen. Sie macht sich allerdings grosse Sorgen, dass ich nicht mehr für die Schule lernen werde. Meine Mutter macht sich wie vermutlich alle anderen Eltern auch Sorgen beim Thema Drogen.
in Statement zum Schluss, was wünschst Du Dir?
Ich möchte irgendwann später selber Tracks produzieren. Aber mein jetziges Ziel ist klar der Durchbruch in der Schweizer Trance-Szene zu schaffen.
Quelle: Vakum
Originalinhalt von 911-party.com (Archiv, Stand November 2001) · ← alle Interviews

