Virtualdome 2000
The Virtualdome
Oder: Wie die Kleinen feiern können!
Eines gleich vorneweg, mit "die Kleinen" meine ich keineswegs pubertierende Möchtegern-Ravers, sondern verfolge schlichtweg das Chlichée des kleinen Appenzellers. Wozu mir gleich auch noch ein Witz einfällt: "Wie bringt sich ein Appenzeller um? ... Ganz einfach, er springt von der Teppichkante!" Nein sorry, der war alt! Aber kommen wir zur Sache:
Kurz vor Mitternacht; es regnet! Die Virtualdome lädt vorerst mal zu einem mehrminütigen Spaziergang ein, weil die Parkplätze nicht unbedingt um die Ecke waren. Doch dies war so ziemlich der EINZIGE Minuspunkt, abgesehen von der ätzenden Kälte, wofür die Veranstalter aber nichts konnten! Denn die Aufgabe, welche sie sich gestellt haben, meisterten sie mit Bravur!
War man erst mal drin, wurde man von aus 20000-Watt starken Bässen der House Music empfangen! Und der Sound war vom Feinsten. Richtig gefreut habe ich mich, als wir uns endlich durch die gut gelaunte Menge Richtung Trance-Floor kämpfen konnten. Namhafte DJs wie Nonsdrome, Angy Dee, Subsequenz und Phrenetic brachten den Kessel zum kochen! Es hat wahrscheinlich nicht sonderlich viel Sinn wenn ich hier jetzt das line-up und die Spielzeiten aufliste, denn was gewesen interessiert nicht mehr. Nur mein Resumée, dass sollte euch dann schon noch interessieren, gell?!
Was ich an solchen kleineren Partys schätze, ist die Atmosphäre und wie die Leute miteinander umgehen. Und das hat mir auch die Virtualdome eindeutig bewiesen; Wir sind ein Volk, eine Familie. Nicht wie an den grossen Partys wo sich keiner kennt und keiner grüsst (was jetzt selbstverständlich NICHT für alle gilt!). Im Gegenteil; mit unserer Bardame des Monats Fabienne (siehe Foto) hatten wir echt unseren Spass! Überhaupt war das ganze Staff-Team schwer in Ordnung und absolut unkompliziert! Für eines der Fotos liessen sie mich sogar auf dem Tresen tanzen und das im Wahrsten Sinne des Wortes!
Ich weiss nicht wie ich auf die Idee kam, aber ich fand sie gut; vorerst! Ich war nämlich der Meinung, dass nicht ich alleine ein Resumée und somit meine Meinung zu dieser Party abgeben sollte. Also machte ich mich auf den Weg die Leutchen dort zu befragen. Draussen traf ich auf Mario welcher mir auf die Schulter klopfte und nur meinte "Los, do innä isch es huärä geil! Ich haues jetzt wieder, do ussä isch mer z'kalt!" und weg war er! Soweit so gut, doch gaben mir alle befragten die selbe Antwort: die Party war gut, genial, schlichtweg manometrisch (fragt mich jetzt nicht wo ich diesen Ausdruck wieder her habe!), das ist uns klar. Und für diejenigen, die es verpasst haben; die nächste Party unter der Leitung des VFTH (Verein zur Förderung von Techno und House) und deren Organisation wird kommen! Mann und Frau sieht sich!
Es grüsst NL
Originalinhalt von 911-party.com (Archiv, Stand November 2001) · ← alle Reviews

